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Dead Phoenix

UNRAVELED SELF TOUR: Dead Phoenix zieht erfolgreich Bilanz 

Photo Credit: Dimitrij Mosman

Die deutsche Metalcore-Band Dead Phoenix aus Berlin hat erfolgreich ihre erste Headliner-Tour hinter sich gebracht. Die UNRAVELED SELF TOUR ging vom 8. bis zum 23. März 2024 und führte die Band durch acht deutsche Städte. Lokale Support-Acts heizten in jeder Stadt das Publikum kräftig an.

Ein herausragendes Merkmal der Tour war das soziale Engagement von Dead Phoenix. Sie sammelten während der gesamten Tour Spenden für die gemeinnützigen Organisationen Sea-Watch und die Hardcore Help Foundation.

In einem Interview mit Mervin, dem Bassisten von Dead Phoenix, gewährte dieser uns spannende Einblicke in ihre Tourerfahrungen und Erlebnisse während der ersten Headliner Tour von Dead Phoenix

Was waren die Höhepunkte der Unraveled Self Tour für euch als Band Dead Phoenix?

Höhepunkte waren definitiv die beiden ausverkauften Shows in Essen und Erfurt, aber auch der Tour-Abschluss als größte Show in Berlin. Generell lief alles so viel besser, als wir es erwartet hatten. Jede Show hatte ihre Highlights.  

Welche Städte oder Locations haben euch auf der Unraveled Self Tour am meisten beeindruckt und warum?

Für mich war eine positive Überraschung auf jeden Fall Frankfurt. Wie die Leute an diesem Abend abgegangen sind, war sehr wild. Der Elfer Club ist sehr gemütlich und obwohl die Leute nicht super viel Platz haben, wurde dieser jedoch sehr gut genutzt. Das war auch mit Abstand die wärmste Show. 

Wie war die Zusammenarbeit mit den Support-Acts während der Tour?

Mit den lokalen Bands lief alles sehr reibungslos. Alle haben absolut abgeliefert. Wir sind wirklich sehr dankbar, die Bühne mit solchen talentierten Musiker:innen teilen zu können. Wirklich durchweg sehr sympathische Menschen. Wir freuen uns darauf, mit der ein oder anderen Band auch in Zukunft wieder was machen zu können.

Wie war die Reaktion des Publikums auf eure Shows und die unterstützten Organisationen?

Ich würde sagen, sehr positiv. Auch bei Shows, wo die Leute am Anfang etwas verhalten waren, hatten wir am Ende doch immer einen guten Pit. Auch in den Gesprächen danach haben wir viel Positives mitgenommen. Auf die Organisationen wurden wir tatsächlich nie angesprochen, aber wir freuen uns, dass wir trotzdem einiges an Spenden sammeln konnten.

Gab es bestimmte Songs, die während der Tour besonders gut angekommen sind und die ihr öfter gespielt habt als andere?

Von der Energie her definitiv eher hinten raus im Set, wenn die Leute mit uns warm geworden sind. Wir spielen bei unserem letzten Song “Phoenix” immer eine längere Version des Breakdowns, was nochmal viel Möglichkeit zum Bewegen gibt. Von den neueren Songs hatte ich das Gefühl, dass “Drunk by the Heat” sehr gut ankommt. 

Welche Rolle spielt für euch die Live-Performance im Vergleich zum Aufnehmen im Studio?

Live hat man die Möglichkeit seine Gedanken und Gefühle bei den Songs noch besser rüber zu bringen und direkter zu vermitteln. Es ist nicht alles perfekt und nicht jeder Ton sitzt immer, aber genau das macht es authentisch und ich finde live Emotionen und Energie zu vermitteln ist wichtiger, als sein Instrument perfekt zu spielen.  

Gab es Momente während der Tour, die euch als Band besonders herausgefordert haben und wie seid ihr damit umgegangen?

Für mich war es immer gut auf meine Stimme aufzupassen. Wenn man eine Show spielt und dann nach Hause fährt, ist es nicht wild, sich mal zu übernehmen. Wenn man jedoch noch mehrere Tage vor sich hat, ist das was völlig anderes. Glücklicherweise hab ich das gut gemanaged bekommen und konnte ohne Probleme performen. 

Wie wichtig ist für euch die Interaktion mit den Fans vor und nach den Shows, und wie gestaltet ihr diese?

Es ist mit der Performance zusammen das Wichtigste. Ohne unsere Fans könnten wir diese Shows gar nicht spielen, da ist es das Mindeste, was wir tun können, so viel wie möglich für sie da zu sein. Um das zu optimieren, hatte ich auch die Rolle nach der Show direkt zum Merch zu gehen, um für die Leute da zu sein, während die anderen noch abbauen. 

Wie hat sich eure Sichtweise auf das Touren als Band verändert? Gibt es einen Unterschied, wenn man als Headliner auf Tour geht, als wenn man ein Support-Act ist? 

Ich denke, es war eine gute erste Erfahrung und wir können das nutzen, um zukünftig noch besser als Band Dead Phoenix zu planen. Support zu sein ist eine Chance neue Fans zu gewinnen. Um zu wachsen, gibt es nichts Besseres als eine gute Support-Show. Das sind Möglichkeiten, die man nutzen sollte. Als Headliner hingegen hat man die Chance, mit seinen Fans das zu feiern, was man gemeinsam erreicht hat und man kann eine ausgiebige Show bieten, um seinen Fans etwas zurückzugeben.

Weitere Informationen zur Band Dead Phoenix findet ihr in den sozialen Medien.

Photo Credits: Dimitrij Mosman

Mia Lada-Klein

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