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Erzengel – Schwarz

Erzengel Cover

Die NDH-Formation ERZENGEL aus Mannheim haben am 01.11.2023 ihr viertes Studioalbum mit dem Titel „Schwarz“ veröffentlicht. Es ist das erste Album mit ihrem neuen Frontmann Björn. Auch hinter der Schießbude gibt es einen neuen Mann: Drummer Marvin. Seit der Gründung der Band konnten die vier Musiker bereits diverse Gigs auf ihrem Konto verbuchen.

ERZENGEL wurde im Januar 2017 in Mannheim von renommierten Musikern der lokalen Musikszene gegründet. Das Konzept dieser Band soll musikalisch und optisch eine breite Publikumsmasse in einer Art erreichen, die sich deutlich von vielen derzeitigen Akteuren unterscheidet.

Homepage der Band

Auf der Scheibe findet ihr 10 Tracks. Der Opener „Mein Ego“ wird mit Synthesizer-Sound und fetten Gitarrenriffs eingeleitet. Dazu schlagen unerbittlich die Drums. Den Gesang könnte man als melodischen Sprechgesang einordnen. Im Übergang von der Strophe zum Refrain gibt es dann eine tiefe, dunkle Männerstimme und eine verzerrte hohe Stimme. Der Refrain ist sehr eingängig und erinnert ein bisschen an einen Track von Heldmaschine. Hier gibt es verschiedene Gesangsstile zu entdecken: Growling und Screaming wechseln sich mit cleanem Gesang ab. Der Titeltrack „Schwarz“ wird mit einem 80er Jahre Intro eröffnet, welches vom sphärischen Synthie-Sound geprägt ist. Der Song scheint eine Hommage an die schwarze Gothic-Szene zu sein. Durch den Teppich aus Gitarre und Bass dringen immer wieder die elektronischen Klänge des Synthesizers durch.

Elektro-Sound stimmt zusammen mit der Gitarre den Titel „Hirn aus“ an. Instrumental scheint der Track nicht sonderlich anspruchsvoll zu sein. Mechanisch und monoton sind sowohl die Instrumente als auch der Gesang, was durchaus zum Text passt. „Lakai“ klingt düster und rotzig zugleich. Die Gitarrenriffs sind richtig fett. Zwischendurch gibt es einen Sound vom Keyboard, der ein wenig wie eine Trompete klingt, jedoch etwas fehl am Platz wirkt.

„Feuertod“ gibt gleich zu Beginn Vollgas mit seinen schnellen Riffs und knallenden Drumschlägen. Im Refrain sind Ansätze von Screaming zu erkennen, doch so ganz lässt es sich nicht einordnen. Die Emotionen kommen gesanglich auf jeden Fall gut rüber. Ein bisschen nach Klassik klingende Instrumente und Melodie gibt es im Intro von „Wir leben“ anfangs. Die Melodie kommt gut. Gesanglich hat man den Eindruck, dass der Sänger mehr aus sich herauskommt, als bei den vorigen Songs und auch ein Melodieverlauf ist deutlich zu erkennen. Es klingt deutlich mehr nach melodischem Gesang wie bisher.

Instrumentalisch und gesanglich wird der Kampf zwischen schwarz und weiß/gut und böse sehr gut in „Wir sind alle Engel“ dargestellt. Der Refrain ist gesanglich sehr gut gestaltet und der Text eingängig. Und am Ende stellt sich die Frage, ob wir doch irgendwie alle Engel sind. „Zeitlos und allein“ ist ein ruhigerer Song. Die cleane Gitarre unterstreicht den gefühlvollen Gesang, Streicher lassen sich im Hintergrund erahnen. Der Synthesizer präsentiert Klaviersound, welcher sich perfekt in das Klanggefüge einpasst. Der Track ist der schönste auf dem Album und zeigt, dass eine NDH-Band nicht nur rau und hart sein kann, sondern auch durchaus zartere Töne und sanfte Melodien anschlagen kann.

„Überflieger“ gibt nochmal richtig Gas und klingt im Intro eher wie ein fetter Metal-Song. Eingestreut gibt es Streichersound vom Synthesizer. Von der Spielweise und der Melodieführung ist der Track auf jeden empfehlenswert. Man wünscht sich doch etwas weniger Sprechgesang und dafür mehr melodischen Gesang, denn dieser steht Frontmann Björn auf jeden Fall besser. Als letzten Track gibt es „Tiefer“. Hier greift man nochmal tief in die Synthie-Trickkiste. Bass und Synthesizer scheinen hier den Song musikalisch zu prägen. Da hat es die Gitarre schwer, dagegen anzukommen. Gesanglich erinnert der Track ein bisschen an Frank Herzig von Schattenmann.

Mehr über Erzengel findet ihr hier:

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