Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu Verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den „Cookie-Einstellungen“.

Mit Klick auf „Zustimmen und weiter“ erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Untamed – Ein Interview mit der Rockband aus Augsburg

Anja Niggl

Untamed, die Rockband aus Augsburg, hat kürzlich ihr neuestes Album veröffentlicht, das am 24. November erschien. Ein detailliertes Review zu diesem Album findet sich hier

Um vertiefte Einblicke in die Band zu gewinnen, haben wir Domi, Flams und D.K. zu einem Interview geladen.

Euer erstes Album ist seit dem 24. November draußen. Glückwunsch zunächst an euch. Was allerdings auffällt, ist, dass ihr keinen Titel gewählt habt. Gibt es dafür einen speziellen Grund? 

Nein nicht wirklich. Wir wussten, dass wir ein schwarzes Cover möchten und sind eben auf den Panther gekommen. Da hat der Bandname dann trotz anderer Ideen für einen Albumtitel am besten gepasst.

Alle Songs auf dem Album zeigen, dass ihr eine waschechte Rockband seid. In euren Songs ist immer viel Action. Schlagzeug, Gitarre, Bass. Es ist laut und vor allem rockig und wild.

Definitiv. Das resultiert aus unserer Überzeugung, dass es seit der Gründung der Band nie notwendig war, uns selbst im Songwriting oder generell Grenzen zu setzen. Warum sollten wir auch? Künstlerische Beschränkungen sind für uns nicht sinnvoll. Das führt dazu, dass unsere Songs die unterschiedlichsten Facetten haben. Als es dann darum ging, Songs für das Album auszuwählen, strebten wir nach größtmöglicher Vielfalt. Das ist es letztendlich, was wir an unserer Musik so sehr schätzen.

Bei „Can you hear me“ ist das Oberthema der Tod. In „Get out“ geht es um Beziehungsprobleme und bei „Sucker“ um Selbstzweifel und die Suche nach Heimat. Man könnte fast sagen, ihr beschäftigt euch lieber mit der dunklen Seite. Wieso dieser Fokus auf die ernsten Themen? 

Es ist keine bewusste Priorität. Oft geben die Songs aufgrund ihrer Emotionen und Stimmungen bereits die Richtung für ein Thema vor. Hinzu kommt die persönliche Situation während des Schreibens der Lyrics. In diesem Kontext haben sich ernstere Themen einfach am passendsten und authentischsten angefühlt. Natürlich haben wir auch Songs wie „Sex Tape“ und „Get Down (My Baby)„. Das zeigt, dass wir nicht alles zu ernst nehmen.

Wenn man euren Werdegang beobachtet hat, so fällt auf, dass ihr sehr wandlungsfähig seid. Pro Song, den ihr rausgebracht habt, habt ihr euch fast ein neues Image zugelegt. Bei „Can you hear me“ wart ihr eher die emotionalen Rocker, die eine autobiografische Geschichte erzählen, die ans Herz geht. „Sex Tape“ hatte die provokante Note. Trotzdem blieb euer Wiedererkennungswert vorhanden. Wie schafft man es, als Band sich stets neu zu erfinden, auch in diesem Tempo und trotzdem den roten Faden beizubehalten? Habt ihr Tipps an alle anderen Bands da draußen? 

Auch wenn es vielleicht nach Klischee klingt – letztendlich ist Musik eben eine emotionale Angelegenheit. Sie ruft bei jedem Menschen irgendeine Reaktion hervor. Unsere Wandlungsfähigkeit resultiert daraus, dass wir, wie zuvor erklärt, keine festen Grenzen setzen. Genauso wenig begrenzen wir uns in unserer eigenen Gefühlswelt. Mal ist man traurig, mal überglücklich. Mal hat man Lust auf das eine, mal auf etwas anderes. Wir folgen unserem Herzen und unseren Gefühlen. Das, was uns gefällt, setzen wir um. Dadurch werden die Songs für uns „echt“ und bedeutsam. Das ist unser roter Faden. Es mag klischeehaft klingen, aber es ist tatsächlich so 😀

Widmet ihr euer Leben nur der Musik oder ist es für euch eher ein Hobby neben dem Berufsalltag? Wie viel Zeit nimmt die Band in eurem Alltag ein? 

Musik ist unser Leben. Das ist das, was wir drei für immer machen wollen. Obwohl wir davon leider noch nicht leben können, betrachten wir es nicht nur als Hobby. Es nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch. Man kann das allerdings nicht in Stunden messen. Man ist aber immer mindestens mit dem Kopf dabei. Und selbst wenn man z.B. im Urlaub ist, ist es nicht so, dass man deswegen gar nicht mehr an die Band denkt. Es ist halt nur weniger belastend, so ist es zumindest bei mir (Domi). Dieses Jahr habe ich z.B. die kompletten Lyrics für einen neuen Song geschrieben, während ich mit dem Roller auf Thailand unterwegs war… ohne Witz. Allein für die Inspiration muss das Mindset ständig offen und bereit sein.

Man munkelt, das zweite Album steht bereits in den Startlöchern. Stimmt das? Und könnt, wollt, dürft ihr schon was verraten?

Das zweite Album steht absolut in den Startlöchern. Es ist schon längst fertig aufgenommen. Die fertigen Mixe kommen gerade nach und nach von unserem Produzenten. Also ja, nächstes Jahr wird es mindestens genauso weitergehen. Und das zweite Album wird richtig einen draufsetzen. So viel können wir schon mal verraten 😉

Die letzten Worte gehören euch!

Wir möchten uns unbedingt bei allen Fans und Supportern für die wahnsinnige Unterstützung bedanken! Vielen Dank an euch!

Mehr Infos zur Band findet ihr hier:

Mia Lada-Klein
Letzte Artikel von Mia Lada-Klein (Alle anzeigen)

Ähnliche Beiträge